14. Juni 2026

Hidden Landscape

Biel/Bienne Stadtkirche

18.00 Uhr

Hidden Landscape - Edu Haubensak - Neue Musik

 

 

Hidden Landscape  14. Juni 2026
um 18.00 Uhr in der Stadtkirche Biel/Bienne

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Das New2Art+ Ensemble mit der Pianistin Judith Wegmann, dem Schlagzeuger Miguel Angel Garcia Martin und dem Klangkünstler Matthias Müller bringt eine umfangreiche Komposition des Zürcher Komponisten Edu Haubensak (*1954) zur Uraufführung. Die Zusammenarbeit führt zentrale Themen der bisherigen Arbeit des Ensembles weiter: die Auseinandersetzung mit Raum, Zeit und der unmittelbaren Wahrnehmung von Klang.

Ergänzt wird die Komposition durch ortsbezogene konzeptuelle Arbeiten des Ensembles, die eigens für den jeweiligen Aufführungsort entwickelt werden. Sie reagieren auf Akustik, Atmosphäre und Architektur des Raumes und verbinden sich mit der Komposition zu einem vielschichtigen Klangbild. Die Musik bewegt sich zwischen komponierten Strukturen, Improvisation und aleatorischen Elementen. Räumlich verteilte Klangquellen eröffnen dabei immer neue akustische Perspektiven und lassen eine hörbare Landschaft entstehen, die sich langsam verändert und entfaltet.

Mit einer Aufführungsdauer von etwa 120 Minuten lädt HIDDEN LANDSCAPE zu einer individuellen Form des Hörens ein. Wie beim Betrachten eines Kunstwerks steht das individuelle Erleben im Zentrum: Die Besucher*innen bewegen sich frei durch den Raum, verweilen, hören aus der Nähe oder aus der Ferne – inmitten der Klänge. Musik und Raum treten in einen offenen Dialog. Die drei räumlich verteilten Klanginseln erzeugen unterschiedliche akustische Perspektiven; eine davon bleibt ausschließlich hörbar – nicht wirklich sichtbar –, wie ein Werk, das sich dem Blick entzieht.

Die drei räumlich verteilte Klanginseln schaffen unterschiedliche Erfahrungsräume; eine davon bleibt möglicherweise ausschließlich hörbar und entzieht sich dem Blick. Wie beim Betrachten eines Kunstwerks steht das persönliche Erleben im Mittelpunkt. Die offene Form der Aufführung ermöglicht unterschiedliche Zugänge und Wahrnehmungen – konzentriert, meditativ oder flüchtig im Vorübergehen. So entsteht ein musikalischer Erfahrungsraum, der Neugier, Offenheit und Entdeckung fördert und zugleich Menschen anspricht, die sich der zeitgenössischen Musik erstmals oder auf neue Weise annähern möchten.

Dieses Projekt wird unterstützt und gefördert von: Amt für Kultur Kanton Zug, Dienststelle Kultur der Stadt Biel, Amt für Kultur Kanton Bern, Kultur der Stadt Bern, Schweizerische Interpreten Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, UBS Kulturstiftung, Werner Amsler Stiftung, Stadtkirche Biel, Kunsthalle Vebikus.